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Astrologie

Ein methodisch aufgebautes Lehrwerk, von Gertrud I. Hürlimann

©Astrodienst AG 2016

V. Die Gestirne

Die klassische Astrologie kennt zehn Gestirne: Sonne und Mond – auch Lichter genannt, sowie acht Planeten, nämlich Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Die Sonne und der Erdmond werden infolge der geozentrischen Denkweise der Astrologie ebenfalls als Planeten bezeichnet.

Die Grundkomponenten der Planetensymbole sind folgende:

Kreis Halbkreis Kreuz Pfeil Punkt
Geist Seele Materie Impuls göttlicher Funke
Körper zielgerichtete Kraft (Ich)-Bewußtsein

Aus diesen Runen sind die Planetensymbole zusammengesetzt. Sie ergeben das nachstehende Bild. Die Reihenfolge erklärt sich aus dem Abstand zur Sonne. Die drei sonnennächsten Planeten Merkur, Venus und Mars sind mit einem Kreis ausgestattet, die beiden entfernteren und zugleich größten, Jupiter und Saturn, mit einem Mond. Die Transsaturnier, jene außerhalb Saturns, die zuletzt entdeckten: der erstere, Uranus, mit einem Kreis, der zweite, Neptun, mit zwei Monden und der erst 1930 entdeckte Pluto mit Kreis und Mond. Die Planeten sind Interpretationen von Sonne und Mond, von Wille und Seele in Raum und Zeit. Ausführliches erfolgt bei der Besprechung der einzelnen Gestirne.

Sonne Mond Merkur Venus Mars
Jupiter Saturn Uranus Neptun Pluto

Astronomisch wird angenommen, daß die Planeten sich dereinst von ihrem Muttergestirn, dem Fixstern Sonne, trennten und sie seither umkreisen. Auch esoterisch besteht die Hypothese einer explosionsartigen Ausschleuderung durch das Zentralgestirn Sonne.

Der Fixstern Sonne und die Rhythmen der ihn umkreisenden Planeten

1. Es gibt innere und äussere Planeten.

  • Innere Planeten sind Merkur und Venus, weil sie innerhalb der Erdbahn die Sonne umkreisen.
  • Äussere Planeten sind Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, weil sie außerhalb der Erdbahn die Sonne umkreisen.
  • Transsaturnische Planeten sind solche, die außerhalb der Bahn Saturns die Sonne umkreisen. Es sind dies die zuletzt entdeckten: Uranus, Neptun und Pluto.

2. Ferner wird unterschieden zwischen schnell laufenden und langsam laufenden Gestirnen.

  • Schnell laufende sind Mond, Merkur, Venus und Mars.
  • Langsam laufende sind Jupiter und Saturn, in verstärktem Maße die transsaturnischen Planeten Uranus, Neptun und Pluto.

3. Die genauen Tagesbewegungen sind den Ephemeriden zu entnehmen. Sie beziehen sich auf die Differenz zwischen den Gestirnsstellungen zweier Tage. Die durchschnittlichen täglichen Bewegungen* der Gestirne innerhalb 24 Stunden sind folgende:

Sonne 0°59'08'' Jupiter 0°04’59”
Mond 13°10’35” Saturn 0°02’45”
Merkur 4°05’32” Uranus 0°00’42”
Venus 1°36’08” Neptun 0°00’22”
Mars 0°31’27” Pluto 0°00’14”

Ein Gestirn ist schnell, wenn seine tägliche Bewegung am Geburtstag größer ist als seine durchschnittliche Tagesbewegung. Die Bewegung der Gestirne, als dynamisches Prinzip, hat Bezug zum seelischen Ablauf dessen, was das Gestirnsprinzip astrologisch symbolisiert. Je schneller die Geschwindigkeit des Gestirns, desto rascher ist der Fluß der seelischen Energie.

4. Um die Sonne einmal zu umkreisen, benötigen die Planeten nachstehende Zeiten:

Merkur 87,969 Tage Saturn 29 Jahre + 167,2 Tage
Venus 224,701 Tage Uranus 84 Jahre + 4,8 Tage
Mars 1 Jahr + 321,738 Tage Neptun 164 Jahre + 290,2 Tage
Jupiter 11 Jahre + 314,9 Tage Pluto 248 Jahre + 157,1 Tage
Der Mond läuft 27,32 Tagen einmal um die Erde.

Errechnet von Georges Wernli, CH-8302 Kloten, anhand der Umlaufszeit laut astronomischem Jahrbuch Der Sternenhimmel, herausgegeben unter dem Patronat der Schweiz. Astronomischen Gesellschaft.

5. Alle Gestirne können rechtläufig oder rückläufig sein, mit Ausnahme von Sonne und Mond, die immer rechtläufig sind. Wenn astronomisch gesehen die Planeten eine Schleife bilden, erscheinen sie uns als rückläufig. Marsschleifen Die scheinbare Rückläufigkeit entsteht durch die ungleiche Umlaufzeit der Planeten in bezug auf die Umlaufzeit der Erde, wodurch sich die Sehrichtung von unserem beweglichen Standpunkt Erde aus dauernd verändert. Ein scheinbar rückläufiger Planet wird in der von den Astrologen benützten Ephemeride mit R bezeichnet. Gewöhnlich sind die Gestirne rechtläufig. Rechtläufig wird ein Gestirn bezeichnet, wenn es sich in der Reihenfolge des Tierkreises bewegt: von Widder nach Stier zu Zwillinge. Rückläufig oder retrograd ist ein Planet bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung: von Widder nach Fische zu Wassermann.

Das nebenstehende Bild zeigt die Marsschleifen von 1954–1969. Die Stellung am Beginn jeden Jahres ist angegeben. Die rückläufigen Bahnteile sind etwas überhöht gezeichnet.

Retrograde Planeten besagen, daß die seelische Energie oder die Lebenskraft sich vom Bewußten zum Unbewußten verschiebt. Oft verschmelzen sie mit anderen Inhalten des Unbewußten, um dann gemeinsam an der Oberfläche des Bewußten zu erscheinen. Rückläufige Planeten sind magnetisch, rechtläufige elektrisch.

6. Der Übergang von der Rechtläufigkeit in den scheinbaren Rücklauf und umgekehrt hat eine kurze Periode des scheinbaren Stillstandes zur Folge: der Planet ist stationär. Die Kurzform für stationär ist st. Wenn der Planet stationär wird, besteht keine Geschwindigkeit. Die vom Planeten astrologisch symbolisierte Funktion wird entsprechend «stationär» im Bewußtsein festgehalten, das heißt ausgesprochen stabil, sich Wandlungen widersetzend, starke Trägheitskraft bis zur Hartnäckigkeit oder Sturheit. Unter stationären Planeten geborene Menschen werden stets diese Wesensmerkmale tragen, besonders wenn der stationäre Planet Geburtsherrscher ist.

Wenn ein Planet wieder direkt läuft, wird er in den Gestirnstandstabellen mit D bezeichnet. R = rückläufig, retrograd; D = direktlaufend.

Zusammenfassung astrologische Symbole (Klassische Astrologie)

Sonne Jupiter Aufsteigender Mondknoten / Drachenkopf
Mond Saturn
Merkur Uranus
Venus Neptun Absteigender Mondknoten / Drachenschwanz
Mars
Pluto

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Sonne2813'27"10s50
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Mars299'41"1n24
Jupiter221'33"11s20
Saturn2340'40"22s16
Uranus2627'12"r9n39
Neptun1144'52"r8s01
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Über dieses Lehrwerk

Gertrud I. Hürlimann's Standardwerk ist ein praktisches Arbeitsinstrument und umfassendes Basiswerk für alle, die diese alte Grenzwissenschaft fundiert erlernen wollen. Seit der Ersterscheinung im Jahr 1982 wurde es in 11 Auflagen gedruckt und ist eines der erfolgreichsten astrologischen Lehrbücher im deutschprachigen Raum.
Astrodienst hat die Rechte an diesem Werk erworben, den Inhalt redigiert und für die Web-Ansicht optimiert. Wir publizieren hier diese 12. Auflage kostenlos und hoffen, dass damit noch viele Astrologie-Studentinnen und -Studenten die Grundlagen dieser vielschichtigen Materie erlernen können.

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