Talk:Kafka, Franz
Kafka gay?...
I don't know which were LMR's sources to state that Kafka was gay. It's true his several relationships with girlfriends and so-called fiancées were complicated and not very fluid and that the heroes in his fictional works were tormented lonely, isolated young men on the brink of despair... But no known biographical data exists that supports that he was a homosexual.Filipe F 19:34, 6 April 2009 (UTC)
Lois' Categories
I am not surprised that such a question appears. Lois Rodden was quite free in her assignment of categories when she wrote her biographies. I suspect she made a lot of assignments just based on her gut feelings. I am expecting many more protests, now that Lois' category assignment is out on the Internet, not hidden in private software accessible only to astrological researchers.
The idea that Franz Kafka would have been homosexual, had he dared to live it, is not at all a strange idea. A lot speaks for it. I looked only for a minute or two on the web, and found this http://www.geo.uni-bonn.de/cgi-bin/kafka?Rubrik=frauen&Punkt=heirat --- quote from the section 'Kafaka's position versus marriage and women'
- Günther Mecke glaubt erkannt zu haben, daß sich Kafka der wissenschaftlichen Kryptographie bediente, um mit dieser Geheimsprache sein Geständnis gestalten zu können [Mecke 1982: 7ff]. Mecke ist überzeugt, daß Kafka schreibender Homosexueller war und seine Texte nur decodiert werden müssen, um ihn zu verstehen. Kafka befand sich, seiner Ansicht nach, zeitlebens in einer Krise, da er nicht offen zu seiner Neigung stehen konnte und eine Heirat oder gar ein sexuelles Zusammensein mit einer Frau unmöglich gewesen wäre. So habe Kafka beispielsweise die Unmöglichkeit, homosexuelle Neigungen und Ehe miteinander zu vereinbaren, in seinen "Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande" verschlüsselt gestaltet. Er mutmaßt, daß Franz Kafka mit 14 oder 15 Jahren homosexuell vergewaltigt wurde, da in seinen Werken überall Wunden auftauchen. Daneben glaubt Mecke, in fast allen Figuren in Kafkas Werken homophile Tendenzen zu erkennen. "Gesetz" versteht er als Kafkas Chiffre für die heterosexuelle Liebe und besonders die Vaterschaft und die Ehe. Ansatzweise sind diese Überlegungen durchaus berechtigt, doch sind Günther Meckes herangezogene Beispiele und Vergleiche kaum nachvollziehbar und äußerst fragwürdig.
--- end quote --Alois 11:39, 7 April 2009 (UTC)